Sonntag, 26. Juli 2015

Wisente und andere Tiere

Ich schulde euch noch die letzten Fotos des Malseminars im Saarland. Danach kommen auch endlich mal wieder ein paar Hamburg-Fotos. Versprochen!


Am dritten Tag des Malseminars hatten wir erst mal ein bisschen Zeit uns im Wildpark umzusehen. Dabei habe ich eine total süße kleine Wildkatze entdeckt. Auch wenn es auf dem Foto so aufsehen mag, sie steckt nicht fest, sondern lehnt einfach nur über einem Bretter-Zaun. 

Danach ging es dann zum Wisent-Gehege. Allerdings durften wir es nicht betreten. Das fand ich diesmal gar nicht schlimm. Vor allem nachdem eines der Wisente auf uns zu rannte und dabei über einen Baumstamm sprang. Es ist wirklich unglaublich wie schnell sich diese so behäbig aussehenden Tiere bewegen können! Dummerweise hatte ich zu dem Zeitpunkt meine Kamera gerade nicht parat. Moment verpasst! Na toll. Wir blieben also brav im Nachbargehege bei Schafen und Ziegen und lockten die Wisente mit Brot an den Zaun.

Das Fotografieren war dabei nicht so leicht. Wisente sind leider recht dunkel, an dem Tag schien jedoch die Sonne ganz strahlend. Die Kontraste waren alles andere als ideal. Aber ein paar gute Fotos sind doch heraus gekommen. 
Das zweite Problem bestand in dem Zaun. Leider war er recht engmaschig und die Tiere standen nah bei uns. Ich konnte also mein Objektiv nicht durch den Zaun strecken und so sieht man auf einigen Fotos noch die Reste. Ich habe zwar versucht es so gut wie möglich weg zu bekommen (Photoshop sei Dank), aber immer ist es mir dann doch nicht geglückt. Allerdings weiß ich auch nicht, wie ich es hätte besser machen können. Deswegen ist das Ergebnis jetzt einfach so wie es ist und wir müssen alle damit leben ;-)

Ein bisschen traurig war ich schon, als wir uns auf die Rückfahrt machten, aber andererseits auch ziemlich erledigt. Ich habe festgestellt, dass ich nicht nur beim Fotografieren immer die Luft anhalte, sondern auch beim Filmen. Sollte man nicht tun! Außerdem brannte es mir in den Fingern die Bilder zu bearbeiten. Es waren so unglaublich viele! Und tatsächlich habe ich bis gestern daran gesessen. Dies war zum Einen einer ziemlich stressigen Phase im Job geschuldet, zum Anderen aber auch der Motivation. Das ist tatsächlich der Grund warum ich nie hauptberuflich als Fotografin arbeiten möchte. Es ist dann nämlich wirklich Arbeit und nicht mehr so viel Spaß. Nach den drei Tagen, in denen ich nur fotografiert und gefilmt hatte, war ich wirklich froh, meine Kamera erst mal nicht mehr anrühren zu müssen. Wie traurig! Das war mir vorher noch nie passiert. Aber mittlerweile habe ich meine Motivation wieder gefunden, in meinem Job ist es auch nicht mehr so stressig und weiteren Foto-Abenteuern steht nichts mehr im Wege! Ich kann es auch nicht mehr erwarten euch endlich mal wieder ein paar Bilder und Touren aus meiner Lieblingsstadt zu zeigen!






















1 Kommentar:

Elke Peiz hat gesagt…

Da sind doch wieder einfach nur super Fotos dabei. Klasse!!!