Samstag, 4. Mai 2019

Erdkröten am Alsterwanderweg

Meine Familie und ich sind momentan sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs. Bei diesem wunderbaren Wetter nutzen wir einfach jede Möglichkeit um nach draußen zu kommen und Hamburg mit dem Rad zu erforschen.


Einer unserer Ausflüge ging den Alsterwanderweg vom Friedhof Ohlsdorf in Richtung Quelle entlang. Ein unglaublich schöner Weg und anfangs auch bequem mit dem Fahrrad zu fahren. 

Je weiter wir Richtung Quelle kamen desto schwieriger war allerdings der Weg. Irgendwann wurde der Weg ziemlich schmal, direkt an der Kante zur Alster entlang und voll mit knorrigen Wurzeln. Ein paar Mal mussten wir sogar unsere Räder über umgestürzte Baumstämme heben.


Trotzdem hatten wir viel Spaß. Das unterstreicht ja auch den Abenteuercharakter eines Ausflugs :-)


Bei einer unserer Pausen nahmen wir Bewegungen auf dem Boden wahr und entdeckten nach und nach immer mehr Erdkröten, die dort herum hüpften! Natürlich mussten wir sie eine Zeit lang beobachten und fotografieren.


Die Quelle haben wir an jenem Tag zwar nicht mehr besucht, aber den Alsterwanderweg immerhin bis zu seinem Ende, bis Kayhude, erfolgreich gemeistert. Auf dem Rückweg sind wir dann entlang der Straße auf einem Fahrradweg gefahren, einfach um ein bisschen Strecke in kürzerer Zeit zu schaffen. Insgesamt waren es dann auch über 50 km. Und wir hatten eine Menge Spaß!






Samstag, 27. April 2019

Gänse und ihre Küken


Endlich ist wieder Frühling und ich habe fast einen Jubelsprung gemacht als ich bei meinem Arbeitsweg durch den Park die ersten Gänseküken sah. 
Natürlich musste ich abends gleich wieder in den Park und ein paar Fotos machen. Das Problem dabei war nur, dass noch viele andere Spaziergänger unterwegs waren, zum Teil sogar mit Hunden, und die Gänseeltern natürlich sehr besorgt um die Kleinen waren. Dementsprechend liefen die Gänse mehr weg. 


Also machte ich mich am nächsten Wochenende ganz früh morgens auf den Weg. Es war zwar ziemlich kalt, aber dafür gewöhnten sich die Gänseeltern an meine Anwesenheit und hatte ausreichend Zeit die Kleinen zu fotografieren. Sie kamen sogar ziemlich nah.

Sind die kleinen Flaumblällchen nicht zuckersüß? Ich konnte gar nicht genug bekommen. 

















Mittwoch, 24. April 2019

Schachbrettblume



Jetzt habe ich fast ein Vierteljahr keine neuen Fotos gepostet. Mein treuer Laptop ist kaputt gegangen und neben Stress auf der Arbeit und den Weihnachtsvorbereitungen kam ich nicht dazu ihn durchchecken zu lassen. Als dann feststand, dass er nicht zu retten war, hat es eine Weile gedauert bis ich mich für ein neues Modell entscheiden konnte und es eingerichtet hatte. Aber jetzt bin ich endlich zurück! Erstmal nur mit einem Foto, aber dafür mit einer Schachbrettblume, die mag ich nämlich sehr gerne!

Samstag, 1. Dezember 2018

Brügge sehen und überleben

In Ètretat hatte uns die Übernachtung im Hotel gut gefallen und da es diese Hotelkette auch bei unserer nächsten Station gab, reservierten wir dort gleich online noch ein Zimmer. Unsere nächste Station lag dann nämlich schon in Belgien. Es handelte sich um Brügge. 

Eine Kollegin hatte mir die Stadt empfohlen. Sie war zur Weihnachtszeit dort gewesen und sehr begeistert.


Wir verließen also schweren Herzens Frankreich und machten uns auf den Weg nach Belgien. Endlich konnten wir auch wieder die Autobahn benutzen, aber trotzdem kamen wir mal wieder erst abends im Dunkeln dort an. Wobei das Hotel nicht direkt in Brügge lag. 


Wir begaben uns also am nächsten Morgen in die Stadt und frühstückten dort erstmal gemütlich. Für unsere Tochter gab es eine Belgische Waffel zum Essen, was wahre Begeisterungsstürme bei ihr auslöste. 


Danach schauten wir uns die Stadt an. Brügge ist wirklich sehr spannend. Die unterschiedlichste Architektur, aber fast ausschließlich alt. Dazwischen liegen überall kleine Kanäle. Wirklich toll.


Und das Beste: Ein Schokoladengeschäft neben dem anderen. Natürlich ist Belgien berühmt für seine Schokolade und Pralinen, aber es gibt dort auch jede Menge andere Süßigkeiten zu bestaunen. Natürlich kam ich nicht darum herum uns auch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen.


Apropos Kleinigkeiten besorgen: Überall in Brügge gibt es wahnsinnig viele Souvenir-Geschäfte. Schokolade, Spitze und Souvenirs. Das war schon ganz schön extrem. Und dazu Massen an Touristen! Beim Mont St. Michel war es schon voll gewesen, aber Brügge war noch extremer. Überall Menschentrauben, verschiedenste Gruppen mit unterschiedlichen Sprachen und dazwischen Pferdekutschen. Letztere scheinen nicht nur in Wien sehr beliebt zu sein.


Ich muss gestehen, dass mir das etwas zu viel war. Vielleicht weil wir die Tage davor doch eher in der Natur unterwegs gewesen waren. Vielleicht aber auch, weil ich einfach nicht damit gerechnet hatte. Schließlich war es vormittags, unter der Woche und dann noch Oktober. Ist ja nicht gerade die Hauptreisezeit....



Aber der Tag war schön, das Licht toll und der Herbst kam hier im Laub der Bäume schon voll durch. Es gab unglaublich viel zu sehen. Natürlich hatten wir mal wieder nicht genügend Zeit um dort viel anzuschauen, aber um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen reichte es. Gerne wäre ich auch in eines der Museen gegangen oder hätte ein Gebäude von innen besichtigt, aber leider saß uns das Ende unseres Parktickets im Nacken.


Unser Mittagessen bestand diesmal aus Belgischen Pommes und als Nachtisch gönnten wir uns noch eine Belgische Waffel. Für meine Tochter und meinen Freund mit Erdbeeren und Sahne und für mich mit Schokosoße. Sehr lecker. Und das erste Mal seit über einer Woche trank ich auch wieder eine Tasse Kaffee. Wobei der nicht so wahnsinnig lecker war, aber immerhin enthielt er Koffein ;-)


Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den letzten Teil unseres Weges. Leider kamen wir um Antwerpen herum in ziemlich zäh fließenden Verkehr. Dadurch verzögerte sich unsere Ankunft in Hamburg noch etwas. Und wir freuten uns doch schon so auf zu Hause! 


Über die Niederlande fuhren wir weiter nach Deutschland, wo sich unsere Tochter ein Loch in den Bauch freute, weil sie endlich wieder alle Schilder lesen konnte und alle Menschen verstand. Das war so niedlich!


Bis wir dann endlich wieder zu Hause waren, war es ungefähr Mitternacht und wir waren einfach nur glücklich in unser Bett zu kommen. Aber der Urlaub war toll! Wir hatten so viel gesehen und es dauerte ein paar Tage um alle Eindrücke zu verarbeiten. Und um alle Wäsche zu waschen... ;-)






























Samstag, 24. November 2018

die Möwe und der Fisch

In Ètretat hatte ich am Strand ein paar Möwen beobachtet und eine von Ihnen "kämpfte" damit einen Fisch zu verspeisen. Erst pickte sie nur daran rum und irgendwann schluckte sie ihn dann im Ganzen runter.  War echt spannend zu beobachten...