
Zurück aus dem Urlaub mit so vielen Fotos im Gepäck, dass ich erstmal ein bisschen bearbeiten muss. Aber vorweg schon mal ein kleines Foto, welches zwar im Urlaub entstanden ist, aber nicht so das typische Touri-Motiv ist :-)
Letzte Woche waren mein Freund und ich bei den Cyclassic um meine Kollegen anzufeuern und natürlich ein paar Fotos zu machen. Da es noch recht früh morgens war, haben wir uns einfach nur an die Straße gestellt und nicht nach einem fotografisch besonders reizvollem Platz gesucht. Vielleicht wäre das etwas, was wir beim nächsten Mal besser machen würden.
Wir haben das 100 km Rennen der Amateure fotografiert. Erstaunlich, wie professionell und teilweise wahnsinnig schnell die Teams unterwegs waren. Es hat Spaß gemacht sie anzufeuern und zu fotografieren. Und was ich noch bemerkenswert fand: Es befanden sich auch viele ältere Sportler darunter. Oder Menschen mit eher "untypischer Sportlerfigur" Zugegebenermaßen standen wir noch relativ am Anfang der Strecke, aber trotzdem empfand ich ganz schön Respekt für die Teilnehmer.
Das Resultat: Meine Bilder sehen sich alle mehr oder weniger ähnlich und meine Kollegen habe ich gar nicht gesehen. Zum Glück kannte ich aber die Farbe ihrer Trikots und wir hielten einfach auf alles drauf was ungefähr diese Farbe hatte. Und tatsächlich hatten wir so repräsentable Bilder von ihnen. Glück gehabt ;-)
So viel Stress in letzter Zeit! Um endlich mal wieder abzuschalten hatten eine Freundin und ich uns entschieden mal wieder wandern zu gehen. Ich hatte in meinem treuen Wanderführer eine 15 km lange Tour von Horneburg durch den Rüstjer Forst über Issendorf, einen archäologischen Wanderweg mit Großsteingräbern und das Gut Daudieck wieder zurück nach Horneburg herausgesucht.
Besonders gefreut hatten wir uns auf den archäologischen Wanderweg. Er ließ sich auch leicht finden. Hinweisschilder sind doch einfach großartig! Ein Übersichtsplan und Infotafeln gaben uns Anhaltspunkte zur Orientierung. Leider manchmal nur Anhaltspunkte... Wir sollten zwar - da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt - unbedingt auf den mit blauen Pfeilen gekennzeichneten Wegen bleiben, aber einige der Pfeile waren nicht besonders leicht zu finden und irgendwann führte uns ein Pfeil mitten in ein Maisfeld. Hier ging es nun wirklich nicht weiter. Bis wir den richtigen Weg wiederfanden dauerte es etwas. So wird aus einer 15 km Wanderung dann eine 20 km Wanderung
Fazit: Wir waren ca. 20 km in 4 Stunden durchgelaufen, ohne eine einzige Pause. Die Landschaft war wunderschön und der Weg - wenn auch nicht immer leicht zu finden - bot viel Abwechslung und einige lehrreiche Details. Aber die Bremsen waren einfach zu heftig! Ich bin immer noch am Kratzen...
Wir trafen uns alle in der City-Süd um ein paar Fotos zu machen. Anfangs machte ich mir ein bisschen Sorgen. Drei Fotografen und nur ein Model. Ob das gut gehen würde? Es klappte aber tatsächlich super. Wir wechselten uns ab, konnten bequem den Reflektor halten bzw. auf die Sachen aufpassen und hatten nebenbei noch eine Menge Spaß!
Nathanael war super! Trotz der Fotografen-Übermacht blieb er bis zum Schluß super motiviert, hielt sämtliche Posen problemlos und ließ war sich für keine Idee zu schade. 
Als wir abends anfingen, war es noch unglaublich warm und wir blieben erst mal im Schatten eines kleinen Wäldchens. Hier war es zwar ein bisschen kühler, aber es gab ziemlich viele Mücken und wir wurden ganz schön zerstochen. Es traf natürlich hauptsächlich unser Model, das sich nicht so viel bewegen durfte, aber wir bekamen auch ein bisschen was ab.
Von dem kleinen Wäldchen zogen wir erstmal weiter durch die brütend heiße Sonne bis zu einer Wiese, wo am Waldrand ein paar weitere Bilder machten. Mir hatte es vor allem ein umgestürzter Baum angetan, der dekorativ im Hintergrund lag und den wir als Accessoire mit nutzten konnten.
Es war mal wieder wunderbar! Wir hatten sehr viel Spaß und die Zusammenarbeit klappt wie immer reibungslos. Das nächste Shooting mit Markus ist bereits geplant und ein weiteres mit Maria zusammen wird bestimmt auch noch folgen. :-)