Samstag, 13. Oktober 2018

Malve


Zurück aus dem Urlaub mit so vielen Fotos im Gepäck, dass ich erstmal ein bisschen bearbeiten muss. Aber vorweg schon mal ein kleines Foto, welches zwar im Urlaub entstanden ist, aber nicht so das typische Touri-Motiv ist :-)


Sonntag, 26. August 2018

Cyclassics 2018

Schon länger habe ich nichts mehr gepostet, aber das heißt nicht, dass ich fotografisch untätig war ;-)

Letzte Woche waren mein Freund und ich bei den Cyclassic um meine Kollegen anzufeuern und natürlich ein paar Fotos zu machen. Da es noch recht früh morgens war, haben wir uns einfach nur an die Straße gestellt und nicht nach einem fotografisch besonders reizvollem Platz gesucht. Vielleicht wäre das etwas, was wir beim nächsten Mal besser machen würden.


Wir haben das 100 km Rennen der Amateure fotografiert. Erstaunlich, wie professionell und teilweise wahnsinnig schnell die Teams unterwegs waren. Es hat Spaß gemacht sie anzufeuern und zu fotografieren. Und was ich noch bemerkenswert fand: Es befanden sich auch viele ältere Sportler darunter. Oder Menschen mit eher "untypischer Sportlerfigur" Zugegebenermaßen standen wir noch relativ am Anfang der Strecke, aber trotzdem empfand ich ganz schön Respekt für die Teilnehmer.

Da die Fahrer teilweise in riesigen Pulken unterwegs waren, war es gar nicht so leicht gute Fotos zu machen. Gerne hätte ich auch noch ein bisschen mehr experimentiert, hatte aber gleichzeitig Angst dann meine mitfahrenden Kollegen zu verpassen.

Das Resultat: Meine Bilder sehen sich alle mehr oder weniger ähnlich und meine Kollegen habe ich gar nicht gesehen. Zum Glück kannte ich aber die Farbe ihrer Trikots und wir hielten einfach auf alles drauf was ungefähr diese Farbe hatte. Und tatsächlich hatten wir so repräsentable Bilder von ihnen. Glück gehabt ;-)

Und auch wenn ich euch diese Fotos nicht zeige, habe ich euch eine kleine Auswahl zusammengestellt und hoffe, dass sie euch gefallen.




Samstag, 14. Juli 2018

Horneburg und Umgebung

So viel Stress in letzter Zeit! Um  endlich mal wieder abzuschalten hatten eine Freundin und ich uns entschieden mal wieder wandern zu gehen. Ich hatte in meinem treuen Wanderführer eine 15 km lange Tour von Horneburg durch den Rüstjer Forst über Issendorf, einen archäologischen Wanderweg mit Großsteingräbern und das Gut Daudieck wieder zurück nach Horneburg herausgesucht.



Vom Hauptbahnhof dauert es etwas weniger als eine Stunde um mit der S-Bahn nach Horneburg zu gelangen. Dort angekommen hatte wir zuerst ein bisschen Probleme uns zu orientieren, aber nachdem wir ein etwas gesucht hatten, fanden wir den Weg. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und wir hatten gute Laune! 


Zwischendurch hatten wir mehrmals das Gefühl, dass mein Wanderführer uns ein bisschen in die Irre führte, weil es mal über das Grundstück einer Obstplantage, mal über längst zugewachsene Feldwege ging, aber das kannten wir ja schon. Was das angeht, ist mein Wanderführer leider nicht immer ideal. Aber wir schafften es doch zum Schluß auf den richtigen Weg. 


Der Wald war wunderschön und es waren kaum Leute unterwegs. Sehr erholsam. Einzig fingen Bremsen an unseren Weg zu kreuzen und uns zu belästigen. Als wir irgendwann an eine Weggabelung kamen und wirklich nicht mehr weiter wussten, kam zum Glück eine nette Fahrradfahrerin vorbei und schickte uns in die richtige Richtung.



Der Weg war recht vielseitig. Wald wechselte sich mit Feldern ab, die Schmetterlinge tanzten vor uns her und Mücken und Bremsen wurden immer zahlreicher.

In Issendorf hofften wir auf ein kleines Café oder zumindest eine Möglichkeit uns kurz auszuruhen, aber die fanden wir leider nicht. Entweder das Dorf verbarg einige seiner Teile irgendwo oder es war wirklich einfach zu klein. Naja gut, dann musste es wohl ohne Kaffee weiter gehen. 


Besonders gefreut hatten wir uns auf den archäologischen Wanderweg. Er ließ sich auch leicht finden. Hinweisschilder sind doch einfach großartig! Ein Übersichtsplan und Infotafeln gaben uns Anhaltspunkte zur Orientierung. Leider manchmal nur Anhaltspunkte... Wir sollten zwar - da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt - unbedingt auf den mit blauen Pfeilen gekennzeichneten Wegen bleiben, aber einige der Pfeile waren nicht besonders leicht zu finden und irgendwann führte uns ein Pfeil mitten in ein Maisfeld. Hier ging es nun wirklich nicht weiter. Bis wir den richtigen Weg wiederfanden dauerte es etwas. So wird aus einer 15 km Wanderung dann eine 20 km Wanderung 
;-)

Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Großsteingräber allemal. Der einzige Nachteil: Wir waren mittlerweile in einem Auetal. Wie oben bereits erwähnt ein Naturschutzgebiet und wunderschön, aber leider auch voller Bremsen. Das ist tatsächlich der Hauptgrund warum es so wenige Fotos von dem Ausflug gibt. Stehenzubleiben war nahezu unmöglich, weil man dann sofort von den Bremsen überfallen wurde. Überhaupt liefen wir einen großen Teil der Zeit mit den Armen vor dem Gesicht wedelnd herum. Sah wahrscheinlich sehr lustig aus. Dadurch konnte man leider die Landschaft nicht so genießen, wie sie es verdient hätte.
Vor unseren Füßen sprangen unzählige Baby-Frösche weg, um uns tanzten die Schmetterlinge und an den Rändern der Felder blühten viele bunte Blumen. Aber der Höhepunkt der Idylle war dann das Gut Daudieck. Kopfsteinpflaster, schöne Seen, eine alte Wassermühle und dann saß auch noch eine Katze zwischen den Blumen! Eigentlich ein Paradies für einen Fotografen. Irgendwann - wenn die Bremsensaison vorbei ist - muss ich da noch mal hinfahren und ein paar Bilder machen. Die alten Gebäude sind wirklich sehr hübsch! Mittlerweile waren wir aber ziemlich zerstochen und genervt vom ständigen um uns schlagen, dass wir nur noch zurück in die Stadt wollten. Und so zogen wir recht flott vorbei an ein paar glücklichen Schweinen auf der Weide weiter nach Horneburg.

Unterwegs wurden wir sogar von einem vorbeikommenden Busfahrer angesprochen ob wir nicht mitfahren wollten, aber wir waren ja absichtlich zu Fuß unterwegs. 

Der Weg wand sich zwischen Feldern hindurch und der Himmel bot immer spannendere Bilder. Irgendwie wurde es langsam etwas bedrohlich. Und als wir nach Horneburg ankamen und Richtung Bahnhof liefen (immer noch ohne zwischendurch ein Café gefunden zu haben) begann es tatsächlich zu regnen. Zum Glück war es nur ein kurzer, heftiger Schauer und wir konnten unter einem Dach Schutz suchen und auf unsere Bahn warten.



 Fazit: Wir waren ca. 20 km in 4 Stunden durchgelaufen, ohne eine einzige Pause. Die Landschaft war wunderschön und der Weg - wenn auch nicht immer leicht zu finden - bot viel Abwechslung und einige lehrreiche Details. Aber die Bremsen waren einfach zu heftig! Ich bin immer noch am Kratzen... 
Und was wieder einmal auffiel: Es gibt so viele tolle Wanderwege in Hamburg und der näheren Umgebung, aber die Beschilderung derselben ist leider ziemlich miserabel.









Samstag, 30. Juni 2018

Nathanael

Markus und ich hatten schon länger ein tolles Shooting geplant. Leider hatte unser Model am Tag vor dem Shooting einen Unfall und wir überlegten, ob wir das Shooting absagen sollten oder zumindest irgendetwas anderes fotografisches unternehmen sollten. Schließlich hatten wir uns schon mal den Tag frei gehalten, das Equipement war gepackt...



Wir starteten einen Aufruf über Facebook um ein Ersatz-Model zu finden. Und tatsächlich meldete sich Nathanael bei uns. Eine super Sache! Wir hatten demnach ein Model und nahmen nebenbei noch einen weiteren Fotografen, Nis,  aus unserer Fotofreak-Truppe mit. 




Wir trafen uns alle in der City-Süd um ein paar Fotos zu machen. Anfangs machte ich mir ein bisschen Sorgen. Drei Fotografen und nur ein Model. Ob das gut gehen würde? Es klappte aber tatsächlich super. Wir wechselten uns ab, konnten bequem den Reflektor halten bzw. auf die Sachen aufpassen und hatten nebenbei noch eine Menge Spaß!



Nathanael war super! Trotz der Fotografen-Übermacht blieb er bis zum Schluß super motiviert, hielt sämtliche Posen problemlos und ließ war sich für keine Idee zu schade. 



Für mich ist es immer wieder spannend mit anderen Fotografen gemeinsam unterwegs zu sein. Das Model und das Setting sind dieselben, aber die Ergebnisse werden zum Teil extrem unterschiedlich. Natürlich hat jeder Fotograf seine eigene Kamera, unterschiedliches Equipement aber hauptsächlich liegt es an einer anderen Art "zu sehen". Und man lernt immer wieder voneinander...




Die City Süd ist als Location sehr spannend, wie ich finde. Wände mit Graffiti oder Struktur, ein bisschen Fleet und Pflanzen, Architektur... und das Beste: am Wochenende ist es dort fast menschenleer! Wir konnten also super ungestört fotografieren.



Besonders lange waren wir gar nicht unterwegs, aber wir hatten Spaß und fragten Nathanael beim abschließenden Kaffeetrinken noch ein bisschen aus. Er ist nämlich ein sehr begabter Musicaldarsteller, arbeitet nebenbei immer wieder auch als Schauspieler und Model. Und ich bin ziemlich sicher, dass man in Zukunft noch häufiger von ihm sehen und hören wird!



Danke Nathanael für dein spontanes Einspringen und deinen Einsatz. War echt super!

































Samstag, 23. Juni 2018

mit Curvymodel Maria in den Boberger Dünen



Vor ein paar Wochen war ich mit einem meiner Lieblingsmodels Curvymodel Maria und meinem Mitfotografen Markus in den Boberger Dünen unterwegs. Wir wollten ein paar Fotos bei Sonnenuntergang machen.





Als wir abends anfingen, war es noch unglaublich warm und wir blieben erst mal im Schatten eines kleinen Wäldchens. Hier war es zwar ein bisschen kühler, aber es gab ziemlich viele Mücken und wir wurden ganz schön zerstochen. Es traf natürlich hauptsächlich unser Model, das sich nicht so viel bewegen durfte, aber wir bekamen auch ein bisschen was ab.



Von dem kleinen Wäldchen zogen wir erstmal weiter durch die brütend heiße Sonne bis zu einer Wiese, wo am Waldrand ein paar weitere Bilder machten. Mir hatte es vor allem ein umgestürzter Baum angetan, der dekorativ im Hintergrund lag und den wir als Accessoire mit nutzten konnten.






Langsam wurde es dann auch ein bisschen kühler und wir begaben uns zu den Sanddünen. Leider spielte der Sonnenuntergang nicht so ganz mit. Leuchtend bunte Farben waren uns nicht vergönnt. Das ist der Nachteil bei Outdoor-Shootings. Man muss mit dem zurecht kommen, was man vorfindet. Wir nutzten also zumindest die Abendstimmung und fotografierten bis zum Hereinbrechen der Dunkelheit. 




Ganz zum Schluß zauberte Markus noch ein fast durchsichtiges Tuch hervor. Wir mussten zwar immer mal wieder auf Wind warten und auch manuell ein bisschen nachhelfen, aber der Effekt war sehr schön.



Irgendwann als das Licht dann soweit weg war, dass der Blitz auch keine natürlichen Effekte mehr erzielte, packten wir unsere Sachen zusammen und machten und ganz schön geschafft auf den Rückweg. Und zum Abschluss einer gelungenen Session gönnten wir uns noch einen leckeren Burger.

Es war mal wieder wunderbar! Wir hatten sehr viel Spaß und die Zusammenarbeit klappt wie immer reibungslos. Das nächste Shooting mit Markus ist bereits geplant und ein weiteres mit Maria zusammen wird bestimmt auch noch folgen. :-)

Danke euch Beiden für den tollen Tag!