Samstag, 5. Mai 2018

Eiszeit am Bramfelder See

Schönstes Winterwetter und damit Zeit für einen kleinen Winterspaziergang. Uns verschlug es zum Bramfelder See. 


Es war zwar kalt genug damit die heraustropfende Flüssigkeit an den Ästen der Bäume gefror, aber in der Sonne und an windgeschützten Stellen war es wirklich wunderschön und gar nicht mehr so kalt.



Der See war nur noch vereinzelt vereist und die kleine Insel darauf von Graureihern bevölkert. Gänse und Enten machten einen Höllenlärm und so schön der See auch ist, an einem sonnigen Wochenende ist dort wirklich recht viel los. 


Trotzdem haben wir unseren Spaziergang natürlich sehr genossen. 
Wer bei den ersten Sonnenstrahlen nach einem kalten Winter zu Hause bleibt muss einfach verrückt sein :-)







Samstag, 28. April 2018

Eisvogel im Schnee

Bei Schnee macht sich das Gefieder des Eisvogels besonders prächtig, also machte ich mich doch mal wieder am Wochenende am frühen Morgen auf die Pirsch. 

Diesmal war das Licht deutlich besser und mein Freund stellte mir sein 400mm Objektiv mit Pistolenfokus zur Verfügung. Das war meine größte Sorge: Würde ich richtig fokussieren können?



Tatsächlich ist mir das nicht bei allen Fotos gelungen, aber ein paar nette Bilder sind doch dabei herausgekommen :-)



Samstag, 21. April 2018

Schnee und Kaninchen

Ausnahmsweise hatte ich die Kamera mal morgens auf dem Weg zur Arbeit dabei und konnte bei meinem Weg durch den Park nicht nur das schöne Winterwetter genießen, sondern auch ein paar Kaninchen fotografieren, die fröhlich durch die Gegend hopsten :-)






Sonntag, 15. April 2018

Winter im Hamburger Hafen

Nachdem wir in Hamburg tatsächlich mal richtig Schnee hatten und es einfach unglaublich kalt war, schleppte mein Freund mich für ein paar Fotos in den Hamburger Hafen. Schiffe und Eisschollen sind schon eine nette Kombination, auch wenn das Genießen vom warmen Sofa aus bei der Durchsicht der Bilder weitaus netter war als vor Ort zu frieren.



Ich bin jedes Mal überrascht wie anders der Hafen mit Eis aussieht. Die Farben, Eindrücke und auch das Gefühl, welches er bei mir auslöst. Wenn ich in der Sommersonne an den Landungsbrücken herumspaziere fühlt es sich nach einem Kurzurlaub an, bei Nebel hat er etwas mystisches und im Winter mit Eis bedeckt.... Wie soll ich es beschreiben? Kalt und abweisend, aber auch gleichzeitig detailreicher, schärfer, klarer und rauher. 



Zwar habe ich bei diesem Ausflug sehr wenig fotografiert, aber aus den wenigen Bildern die ich gemacht habe, ließ sich trotzdem höchst unterschiedliches herausholen.
Der Vorteil des Wetters ist einfach, dass man ganz genau überlegt bevor man die Kamera hervorholt und ohne Handschuhe auf den Auslöser drückt ;-)




Fazit: Ein netter Ausflug, aber man sollte zwischendurch unbedingt in einem der zahlreichen Cafés einkehren, ein Stück Kuchen genießen und sich aufwärmen. 
Ich freue mich auf jeden Fall auf den Frühling und kann es kaum erwarten bis es wieder wärmer wird ;-)










Samstag, 3. März 2018

Eisvogel, Graureiher und Schwanzmeisen

Um Sonntag Morgen ganz früh in der Kälte draußen rumzustehen muss man wahrscheinlich Fotograf oder Hundebesitzer sein. Aber heute hat es sich gelohnt!


Auf dem Weg zur Arbeit laufe ich regelmäßig durch einen kleinen Park und dabei sehe ich morgens recht häufig einen Eisvogel. Was für hübsche Tiere! Wenn sie fliegen oder die Sonne auf ihr Gefieder scheint, sehen sie aus wie kleine, blaue Diamanten. Leider sind sie auch recht scheu. Sobald man stehen bleibt, fliegen sie weg. Aber diesmal wollte ich früher da sein und mich auf die Lauer legen. Ich wollte den kleinen Kerl unbedingt erwischen!


Naja, wie das mit guten Vorsätzen so ist, sie funktionieren nicht immer. Der Eisvogel war schon da und als ich das erste Foto schoß (noch aus relativ großer Entfernung), war er sofort weg. Mist! Aber wenn man dann schon mal so früh unterwegs ist, kann man ja auch weiter laufen. Und auch hierbei wurde ich belohnt, denn ich traf auf einen Graureiher. Nachdem dieser mich erst mißtrauisch beäugt hatte, konnte ich mich nach und nach ein bisschen näher schleichen. Aber wie da so ist im Park - es sind auch immer noch andere Menschen unterwegs. Oft auch mit Hunden. Und das fand der Graureiher weniger gut. Aber da ich schon ein paar Bilder im Kasten hatte, war ich jetzt nicht unzufrieden.


Witzigerweise gesellte sich dabei noch ein anderer Fotograf zu mir. Noch ein Frühaufsteher! Und auch er war eigentlich auf der "Jagd" nach dem Eisvogel. Wir plauderten kurz und dann zog er seiner Wege. Ich ließ ihm ein bisschen Vorsprung und vergnügte mich zwischendurch mit ein paar Schwanzmeisen. Die kleinen Dinger sind doch zu niedlich! Eigentlich bestehen sie nur aus Schwanz und plüschigem Körper. 


Danach machte ich mich langsam wieder auf den Rückweg. Ehrlicherweise rechnete ich nicht damit, den Eisvogel noch mal zu sehen, aber dann saß er direkt vor mir! Ich pirschte mich also an ihn heran und jedes Mal wenn er weg flog versuchte ich mir zu merken, wo er hingeflogen war. Und dann ging das Spiel von vorne los. Dazu war ganz schön viel Geduld gefragt! Die Viecher sind nämlich ganz schön schnell!


Einmal sah ich ihn sogar nach einem Fisch tauchen, aber diesen Moment habe ich leider nicht mit der Kamera einfangen können und danach blieb er auch erst mal eine Weile verschwunden. Hat etwas gedauert, bis ich ihn wiedergefunden hatte. Irgendwann setzte er sich dann so blöd hin, dass er komplett vom Gebüsch verdeckt war. Und nachdem ich fast in den Fluß gefallen bin, beschloß ich für heute Schluß zu machen. Es war wirklich unglaublich kalt und ich hatte noch nicht gefrühstückt. Außerdem war ich natürlich schon wahnsinnig gespannt auf das Ergebnis.
Leider sind ein Teil der Bilder nicht besonders gut geworden, so dass ich euch hier nur eine kleine Auswahl zeige. Mein 70-300er Objektiv hat was den Autofokus angeht eine Macke. Er sitzt so gut wie nie richtig. Zum Glück hatte ich noch ein anderes Objektiv dabei, allerdings kommt man mit diesem nicht so nah ran. Tja, ist wohl mal wieder Zeit für eine kleine Einkaufstour... *seufz* ;-)


















Samstag, 24. Februar 2018

Eichhörnchen und Frost

In der letzten Zeit war ich zwar fotografisch nicht untätig, aber nachdem ich letztes Jahr ein paar Hochzeiten fotografiert habe, was ziemlich arbeitsintensiv in der Nachbearbeitung war, dann Weihnachten und die Erkältungswelle kam, meine Mutter im Krankenhaus war und der Jahresabschluss reichlich stressig wurde, war ich etwas uninspiriert in letzter Zeit. Ab und zu hatte ich zwar rein paar Bilder geknipst, aber zum Bearbeiten hatte ich so überhaupt keine Lust!

Nun hat sich das ein etwas geändert. Ich habe mir aber vorgenommen dieses Jahr ein bisschen kürzer zu treten und dafür mehr Wert auf Qualität zu legen. Ich werde also wahrscheinlich ein bisschen weniger posten, aber dafür habe ich schon ein paar tolle Shootings in Planung. Mal schauen, was dabei heraus kommt.
Jetzt wo es morgens langsam ein bisschen früher hell wird, kann ich auch wieder durch den Park zur Arbeit laufen. Besonders der Frost am Morgen lässt die Welt wie verzaubert aussehen und eines Morgens habe ich dann einfach mal meine Kamera mitgenommen. Und so ein Glück, an diesem Tag liefen mir ein paar Eichhörnchen über den Weg!!! 
Leider war es dann teilweise doch noch ein bisschen zu dunkel. Die kleinen Biester sind nämlich verdammt schnell! War gar nicht so leicht, sie zu erwischen. Und ein bisschen ärgere ich mich, dass die Fotos so rauschen. Aber auch das Beobachten hat eine Menge Spaß gemacht. Sie sind doch zu putzig!
Auch abgesehen von den Eichhörnchen war es ein wirklich schöner Morgen. Die Sonne ging langsam auf, die Vögel sangen und ich war einfach glücklich! Auch wenn es wirklich schweinekalt war und meine Oberschenkel vor Kälte schmerzten als ich endlich bei der Bahn ankam. Trotzdem war es das wert. 

Mal schauen, ob ich die Kamera jetzt öfter mal auf dem Arbeitsweg mitnehmen... Das Licht wird jetzt ja immer besser ;-)